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Damals & Heute

Nach letzten Recherchen gehen die Anfänge des Schützenverein Gresenhorst auf das Jahr 1902 zurück. Gresenhorst selbst wird urkundlich,am 24.04.1309 als Besitz des Ritters Heinrich Preen, durch die Grenzfestlegung zwischen den Orten Gresenhorst und Dänschenburg genannt.In einer wechselvollen Geschichte vermachen Herzog Heinrich der Löwe von Mecklenburg und König Albrecht von Schweden unter anderemder Familie Bützow das höchste Gericht. Diese verpachten den Ort samt seiner Untertanen aus Geldnot an das Kloster von Ribnitz.Frau Amalie Methlings wird 1584 in Rostock als Hexe verbrannt, weil sie angeblich in Gresenhorst das Vieh verhext hat. Große Armut ziehtnach der Plünderung während des Brandenburgisch-Schwedischen Krieges ( 1675 - 1676 ) ins Dorf. In der Folgezeit wandern niedersächsische Bauern mit ihrer Tradition ins Dorf. Durch einen Großbrand wird das Dorf um 1860 zum großen Teil vernichtet. Es entsteht neu. Gresenhorst entwickelt sich zum regionalen landwirtschaftlichen Wirtschaftszentrum. Durch die zentraleLage zu den Städten Rostock, Ribnitz und Marlow ist ein Absatz der produzierten Waren kein Problem. Es werden Straßen gebaut.Das Telefon, die Post und ein Spar- und Darlehnsverein halten Einzug. Eine Molkerei wird gebaut. Zwei Kaufmannsläden und drei Gastwirtschaften übernehmen die Versorgung. Das besondere eine Gaststätte hat einen eigenen Gernerator zur Stromerzeugung und eine andere ein Fremdenzimmer. Landwitschaftliche Handwerker wie Schmiede,Stellmacher, Müller aber auch Maler, Zimmerleute, Maurer, Straßenarbeiter und Sattler haben ihr Auskommen. Nun steigt der Bedarf an qualifizierten Fachkräften. Es entsteht in den Wintermonaten eineeine ländliche Fortbildungsschule. Mit der Post kommt die Welt in Form der Zeitung ins Dorf. Es wächst mit dem Erfolg das Bewustsein der Einheimischen. Man will am öffentlichen Leben teilhaben. So kommt es im Jahre 1905 zur Gründung des Gresenhorster Schützenvereins und zur Bildung eines Kriegervereins. Urkunden darüber existieren leider nicht. Der erste Weltkrieg, die Witschaftskrise in den zwanziger Jahren, der zweite Weltkrieg und die Nachkriegsjahre brachten dem Verein ein steitiges auf und ab. Doch der Gedanke an den Schießsport und das gesellige Beisammensein hat alle Wirren überdauert. Um 1955 entwickelt sich in der Gesellschaft für Sport und Technik eine aktive Sektion Sportschießen. Ein neuer Versuch startete im September1966. Unter Leitung des jungen Lehrers Dietrich Kaletta und einer Gruppe junger Leute. Sie bauten den alten Schießstand wieder auf und begannen mit dem Kleinkaliberschießen. Unterstützung gab es nicht und man wechselte zum Luftgewehrschießen. Unter Schirmherrschaft des Deutschen Schützenverbandes der DDR, konnten sich die sportlichen Schützen voll entwickeln. Viele Pokale, Kreis- und Bezirksmeisterschaftsmedallien zeugen von den Erfolgen. Die besten schafften es von 1979 bis 1989 ohne Unterbrechnung den Sprung zur DDR - Meisterschaft mit wechselndem Erfolg. Ein scharfer Einschnitt erfolgte 1989.Doch es überlebte wieder der gemeinsame Gedanke. So fanden sich im August 1990 ein paar Unentwegte zusammen um wieder von vorne zu beginnen. Sie gründeten den Schützenverein Falke Gresenhorst.Als Präsident wurde Dietrich Kaletta und als Vizepräsident Volker Schwabe gewählt. Nach 64 Jahren waren wir nun endlich ein eingetragener Verein mit allen Verpflichtungen. Auf unsere Fahne haben wir uns geschrieben ein moderer Verein zu sein der aber den alten traditionen treu bleibt. Heute zählt der Verein zahlreiche Mitglieder die es geschafft haben sich einen eigenen geschlossen Schießstand zu bauen.

Aktualisierung 12.12.2012



Schützenverein Falke Gresenhorst e.V.